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Erfahrungsbericht über Abbrucharbeiten an einem achtstöckigen Gebäude

13.06.2022

Der Maschinenbediener Richard Wallman von der Stockholmer Firma Destroy ist seit Mitte der 1990er-Jahre in der Abbruchbranche tätig. Seitdem hat die Entwicklung große Fortschritte gemacht. Die Vielzahl an Hilfsmitteln erleichtert ihm die Arbeit – von digitalen technologischen Quantensprüngen bis hin zu QuickChange von Rototilt, mit dem er seit Kurzem arbeitet. Wir haben Richard bei Abbrucharbeiten im achten Stock begleitet, bei denen die intelligente Anbaulösung wirklich zu ihrem Recht kommt.

Richard verfügt über 20 Jahre Erfahrung bei der Bedienung von Baggern in der Abbruchbranche. Er fing Mitte der 90er-Jahre als „Schaufelmann“ an und arbeitete zunächst mit der Schubkarre, dann mit dem Abbruchhammer und schließlich mit Brokk und Bobcat. Er arbeitete sich mit der Zeit zu immer größeren und komplexeren Abbruchtätigkeiten hoch, für die 30-Tonnen-Maschinen benötigt werden.

„Meine Arbeit bietet mir Freiheit und Freude. Den Spaß, den man als Kind beim Abreißen und Einstürzenlassen hatte, der ist immer noch da“, erzählt Richard.

Als wir mit Richard sprechen, befindet er sich in Sundbyberg, einem der ältesten Vororte Stockholms, hoch oben auf einem achtstöckigen Haus, von dem die oberen vier Stockwerke abgerissen und dann als Wohnungen neu errichtet werden sollen. Er arbeitet sich mit einer Zehn-Tonnen-Maschine nach unten vor.

„Es ist eine sensible Abbruchumgebung, da in den ersten vier Stockwerken, in denen sich Büroräume befinden, normaler Betrieb herrscht. Die Vibrationen sollen so gering wie möglich gehalten werden, also müssen die richtigen Stellen zerschnitten werden und es sollte möglichst wenig Material auf einmal abgetragen werden, damit keine zu großen Teile herunterfallen, die Störungen verursachen“, erläutert er.

Vor einem Abbruchauftrag sieht er sich Zeichnungen an und geht den Prozess mit seinen Kollegen durch. Jahrelange Routine erleichtert die Sache – er muss wissen, wie Gebäude aufgebaut sind, wo er den Bagger ansetzen muss und welche Werkzeuge in bestimmten Situationen einzusetzen sind.

„Die Bagger sind in meinen 20 Jahren feinfühliger geworden und es gibt viel mehr Technik in der Kabine. Heutzutage werden wir von Computern unterstützt, aber der Bagger selbst hat sich nicht sehr stark verändert“, sagt er.

Die große Veränderung am Bagger sind der Schwenkrotator und verschiedenes Zubehör.

„Hier hat sich viel getan und das kommt mir als Bediener wirklich zugute. Früher musste ich für den Werkzeugwechsel aus der Maschine aussteigen und mit Hydraulikschlauch und Hammer hantieren. Jetzt reicht ein Knopfdruck in der Kabine und schon ist die Sache erledigt.“ 

Zum Zeitpunkt des Interviews hat er einen Monat lang mit QuickChange von Rototilt gearbeitet und sich einen guten Eindruck von der intelligenten Anbaulösung verschafft. Der Bagger ist ein Takeuchi TB290 und das Unternehmen Destroy hat vor Kurzem auf QuickChange umgestellt.

„Diese Maschine funktioniert richtig gut. Gleich in der Anfangsphase haben wir besprochen, wie wir zum Beispiel unsere Bedienelemente haben wollten, was ein wichtiges Detail ist. Wir möchten an allen Maschinen die gleichen Funktionen haben, was uns den Wechsel zwischen ihnen erleichtert, und da Rototilt Mitglied von Open-S ist, lief die Umstellung völlig reibungslos. Hampus von Rototilt stand in ständigem Kontakt mit uns und hat sich unsere Wünsche angehört. Als wir die Maschine erhalten haben, hat alles von Anfang an funktioniert, weil wir vorausschauend gehandelt und uns vorher darüber ausgetauscht haben“, erklärt Richard. 

Was ist Ihr allgemeiner Eindruck von QuickChange?

„Wir wechseln häufig das Werkzeug, deshalb werden wir wirklich hiervon profitieren. Im Moment bin ich mit dem Abbruch eines Ventilationsraums beschäftigt und da arbeite ich viel mit dem Greifer. Aber dann kommen Träger, wofür ich eine Stahlschere brauche, und zum Abreißen von Beton brauche ich eine Betonschere. Ich spare viel Zeit und vor allem schone ich die Werkzeuge.“

Welche Rolle spielt der Faktor Zeit?

„Bei Abbrucharbeiten ist immer Eile geboten. Es gibt keinen Auftrag, mit dem wir nicht schon zu spät dran sind, wenn wir dort ankommen. Es ist wirklich fast so schlimm. Zeit ist also entscheidend. Wenn ich die Werkzeuge von Hand wechseln müsste, würde das mit Abschrauben, Reinigen und Ankoppeln 5-6 Minuten dauern – anstatt 30 Sekunden. Langfristig macht das viel aus.“

Und inwiefern werden Sie Ihrer Meinung nach bei den Werkzeugen sparen?

„Wenn ich zum Beispiel innerhalb von ein paar Sekunden schnell ein Stück Beton zerschlagen oder etwas aufbrechen muss, dann behelfe ich mir lieber mit dem Löffel, anstatt zum Hammer zu wechseln und ein Loch zu schlagen, weil es schneller geht, obwohl ich weiß, dass der Löffel dabei leidet. Ohne QuickChange dauert es einfach zu lange, richtig zu arbeiten. Ich meine, zehn Minuten Wechsel für einen Arbeitsgang von zehn Sekunden – das ist es nicht wert. Aber jetzt verwende ich das richtige Werkzeug für die richtige Aufgabe, weil es so schnell geht und wir bei den Werkzeugen langfristig sparen.“

Richard ist froh, bei einer Baufirma zu arbeiten, die neue Technologien einsetzt und an der Spitze der Entwicklung stehen möchte.

„Johan, unser Chef, ist innovativ und zögert keine Sekunde, wenn wir sagen, dass wir etwas Neues ausprobieren möchten. Wenn es nicht funktioniert, probieren wir etwas anderes. Er ist selbst viel draußen und fährt, und das ist wichtig, denke ich. Wenn man nur im Büro sitzt, hat man nicht denselben Blick auf die Dinge wie wir anderen.“

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